Aus der Ferne

Chorus:

Egal woher wir kamen, egal wohin wo hin wir gehen.

Mußt nur zu den Sternen sehen um uns besser zu verstehen.

Denn aus der Ferne sieht man mit' m Herzen, verliert die Distanz.

Schau über' n Tellerrand - und nutze diese Chance.

 

I.

Scheuklappen - bei denen - die im Dunkeln tappen.

Die Masken tragen und Fassaden aufbauen aus Pappen.

Leicht zu durchschauen, zu viele gehen geistig bankrott.

I think a lot, begegne Menschen mit Herz und danke Gott.

Sie kamen aus der Ferne und konnten es nicht fassen.

Menschenmassen die sich hassen und heilige Werte verprassen.

Hemmungen fallen - und was der Anstand bisher verbot,

gilt heute als völlig normal, alles läuft aus' m Lot.

Es stinkt mehr als Kot, nur die Hoffnung läßt uns am Leben.

Wie oft sollen wir nicht gehaltene Versprechen noch vergeben?

Wer liegt daneben? Der Opti- oder Pessimist.

Nur zur Info: ich scheiß drauf ob du' n Ossi oder Wessi bist.

Nationen ziehen Grenzen, für den im All wirkt' s lächerlich.

Die Vernunft liegt liegt am Boden, ich hoffe die Lage bessert sich.

Also geht' n Schritt zurück und beurteilt die Lage neu.

Noch ne Bitte: bleibt offen, ehrlich - und euren Idealen treu.

 

2 * Chorus

 

Ich seh Menschen mit Hoffnung und Menschen die beten.

Und auf der anderen Seite die mit schwarzen Kassen und fetten Diäten.

Trag Gerechtigkeit in dir und trete für sie ein.

Fühl mich oft allein, doch nein, sie kriegen mich nicht klein.

Kleine Kinder sind oft weiser als die Erwachsenen und ich glaube,

daß es Zeit wird sie loszulassen - die Friedenstaube.

Ich erklär mich solidar mit den Schwachen der Gesellschaft.

Glaub mir eins: daß fleischlose Ernährung eine bessere Welt schafft.

So viel Leid ist schwer zu ertragen, wir befinden uns im Krieg,

mit Mutter Natur, wollt ihr wirklich diesen fatalen Sieg?

Die Zukunft liegt vor uns, noch können wir uns entscheiden.

Zwischen Harmonie und Leiden, ich würde letzteres gerne vermeiden.

Zu viele Heiden, zu viel Ungläubige verlieren den Halt.

Manchmal gleicht dieser Planet mehr einer Irrenanstalt.

Die Welt ist kalt, eigentlich nur die Menschen die sie bewohnen.

Verlaßt den hohen Thron und so die Isolation.

 

Chorus

 

 

Endlich trafen wir sie, die, die aus der Ferne kamen.

Und fragten sie gespannt wie sie die Erde sahen.

Die Antwort - sie war - offen und ehrlich.

[Die Lage auf eurem Planeten ist erbärmlich und gefährlich,

also wehr dich] sagten sie zu mir und ich tat es.

Weil Ungerechtigkeiten akzeptieren der größte Verrat ist.

Wessen Staat ist perfekt? Ich kenne keinen auf Erden.

Neid und Mißgunst führen zu Haß, der Grund, warum so viele sterben.

Schulden vererben - ist so einfach und wir tun es,

obwohl es nicht mehr 5 vor 12, sondern schon lange High Noon ist.

Armut breitet sich aus, tiefe Schlucht zwischen Norden und Süden.

Würdest du dich mit ner Schüssel Reis pro Tag begnügen?

Ich will nicht lügen, ich nicht, doch so viel Luxus und Reichtum,

in der gehoben Gesellschaft, doch wir sollten's ihnen nicht gleichtun.

Das Eis in den Herzen - laßt es uns auftauen.

Noch haben wir Hoffnung und Träume, da können wir drauf aufbauen.

Seien wir ehrlich, letztendlich geht es nur um Liebe und Geborgenheit.

Danach streb ich, danach strebt ihr solang bis ihr gestorben seid.

Ich schau zum Firmament, ich schaue auf die Sterne.

Wunderschöner Planet Erde - bislang nur aus der Ferne.

 2 * Chorus

Egal woher wir kamen, egal wohin wo hin wir gehen.

Mußt nur zu den Sternen sehen um uns besser zu verstehen.

Denn aus der Ferne sieht man mit' m Herzen, verliert die Distanz.

Schau über' n Tellerrand - und nutze diese Chance.

 

 

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